Christof Stache

Christof Stache

Zusätzliche Ausbildungen: Fotograf, Schriftsetzer

Erfahrung: Associated Press (AP), Agence France Presse (AFP), New York Times

Schwerpunkte: Reportagen, Sport

Bevorzugte Kamera/Objektiv: Nikon D4, Nikon D3s und Nikon 800, 400 mm (2.8)

Auszeichnungen: 2005, Gesamtsieger des Bayerischer Journalistenpreises (BJV), 2013, Bayerischer Journalistenpreis (BJV), 1. Platz in der Kategorie ‚Bayern, Land & Leute‘

 

Fotografischer Werdegang/Erfahrungen:

Neben aktuellen Themen fotografiert der gebürtige Thüringer am liebsten Sport und Reportagen. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass er im Auftrag der Associated Press (AP) zur Fußballweltmeisterschaft nach Japan (2002) reiste und auch diverse Handballweltmeisterschaften z.B. in Ägypten (2004), Tunesien (2205) und Schweden (2011) fotografierte.

Sein Lieblingswerkzeug – die Nikon:

Aktuell arbeitet Christof mit der Nikon D4, der Nikon D3s und der Nikon 800. Am liebsten setzt er die 400 mm (Blende 2.8) Festbrennweite ein „weil sie knackig scharf ist, und es die Sportoptik schlechthin für mich ist.“

Unvergeßlicher und prägender Foto-Auftrag:

Sein einprägsamstes Erlebnis hatte er 2002, unmittelbar nachdem er nach der Fußball-WM in Japan wieder in Frankfurt gelandet war. Er wurde umgehend zum Flugzeugzusammenstoß zwischen der DHL-Flug 611 und dem Bashkirian Airlines Flug 2937 bei Überlingen am Bodensee beordert. „Es war deshalb so tiefgehend, weil ich zum einen seit drei Tagen nicht mehr geschlafen hatte, aber zum anderen auch, weil man von diesem heftigen Unglück geradezu überrollt wurde. Unter den 71 Opfern waren 49 Kinder. Ich kam dabei an einen noch nie da gewesenen Punkt, dass ich nicht mehr fotografieren konnte. Die Kinderschuhe, die unter den Planen hervorschauten, schockierten mich. Es ging mir unendlich tief unter die Haut.

Um aber auch ein positives, fast schon lustiges und unvergessliches Ereignis anzuführen: „Das war die Geburt meiner Tochter Anna 2011. Wir waren bereits im Krankenhaus angekommen, aber leider ohne Fotoapparat, den wir in der Aufregung vergessen hatten. Ein Handy genügte uns nicht, und wir mussten nochmal umdrehen. Der aufregende Beginn hatte aber ein glückliches Ende und viele schöne Erinnerungsbilder.“

Abschließende Gedanken:

„Es gibt sicher noch mehr unvergessliche Geschehnisse, aber da es ein sehr schnelllebiger Beruf ist behält man nicht jedes Erlebnis im Kopf. Im Grunde genommen kann ich mir keinen anderen Beruf vorstellen, weil er so abwechslungsreich ist. Es gibt für mich kaum einen spannenderen Job, außer vielleicht der des Astronauten. Am liebsten fotografiere ich ungezwungen, einfach aus der Situation heraus. Dabei entstehen die besten Bilder.“

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